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Mögliche negative Konsequenzen nach Entlassungen bei Activision Blizzard

Firmenneuigkeiten

Der Verlagsriese Activision Blizzard sagte, es bestehe die Möglichkeit, dass die im vergangenen Monat angekündigte Entlassung von 8% ihrer Mitarbeiter negative Auswirkungen auf den Ruf und die Einnahmen des Unternehmens haben werde.

In ihrem am 28. Februar veröffentlichten Jahresbericht an die SEC (US Securities and Exchange Commission, der US Börsenaufsichtsbehörde) war Activision Blizzard gezwungen, die Anleger vor allen Risikofaktoren zu warnen, die ihre Finanzen beeinträchtigen könnten.

Activision Blizzard sagte, einer der potenziellen Risikofaktoren bestünde darin, dass sie aufgrund ihrer Umstrukturierung, bei der 800 Mitarbeiter verschiedener Niederlassungen entlassen wurden, möglicherweise nicht in der Lage sind, "den erwarteten finanziellen und betrieblichen Nutzen zu erzielen". Darüber hinaus sagte der Herausgeber, dass die Kürzungen das Geschäft im Allgemeinen "negativ beeinflussen" könnten.

Activision Blizzard sagt auch, dass sich die Kürzungen als teuer erwiesen haben, zur Entlassung anderer Mitarbeiter führen und negative Auswirkungen auf die Leistung und Moral der Mitarbeiter insgesamt haben könnten. Das Unternehmen hat bereits 150 Millionen US-Dollar für die Vergütung von Mitarbeitern, die entlassen wurden, aufgebracht.

"Im Februar 2019 haben wir einen Restrukturierungsplan angekündigt, mit dem wir unsere Ressourcen auf unsere größten Chancen konzentrieren und unnötige Komplexität und Doppelarbeit in bestimmten Bereichen unseres Geschäfts vermeiden wollen", lies der Verlag verlauten.

"Es kann nicht garantiert werden, dass unser Geschäft effizienter oder effektiver ist als vor der Umsetzung dieses Plans, oder dass in Zukunft keine zusätzlichen Restrukturierungspläne erforderlich oder umgesetzt werden. Die Umsetzung dieses Restrukturierungsplans kann auch kostspielig und störend für unser Geschäft sein oder andere negative Folgen haben, wie z.B. Fluktuation über den geplanten Personalabbau hinaus oder negative Auswirkungen auf die Moral und Produktivität der Mitarbeiter oder auf unsere Fähigkeit, hochqualifizierte Mitarbeiter anzuziehen und zu halten. Jede dieser Konsequenzen könnte sich negativ auf unser Geschäft auswirken."

Die massiven Entlassungen bei Activision Blizzard zwangen die potenzielle Gewerkschaft Game Workers Unite, den Rücktritt von Bizzard CEO Bobby Kotick zu fordern. Kotick erschien mit Electronic Arts Chef Andrew Wilson auf der Liste der 100 überbezahltesten CEOs 2019.

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